|
Das Weinbau- und Rheinschifferdorf Niederheimbach lädt nicht nur durch seine herrliche Landschaft zu einem Besuch ein, auch eine ganze Palette kultureller Sehenswürdigkeiten hat dieser Ort zu bieten.
|
|
Direkt über dem Heimbach liegt die Heimburg und etwas südlich liegt die Burg Sooneck.
Neben dem überall am Mittelrhein bedeutsamen Weinbau spielte in Niederheimbach vor allem die Rheinschifffahrt stets eine besondere Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung.
|
 |
|
Viele Jahrhunderte hindurch musste jedes Schiff, das die damals klippenreiche und gefährliche Rheinstrecke nach Bingen befuhr, Niederheimbach ansteuern. Dort ging ein Lotse an Bord, dem für seine Dienste ein Goldgulden zu zahlen war. Viele Niederheimbacher verdienten so ihr Brot mit der Schifffahrt.
|
 |
|
Neben der Heimburg sorgte auch eine eigene Ortsbefestigung für den Schutz vor der angrenzenden Kurpfalz. Reste dieser Ortsbefestigung sind noch heute, vor allem längs des Ufers des Heimbachs, zu sehen.
|
 |
|
Eingegrenzt von diesen Mauern ist der alte Ortskern mit vielen malerischen Häusern, deren Ursprung teils bis ins 16. Jh. zurückgeht und von denen viele in Fachwerkbauweise errichtet sind.
|
 |
|
Auch direkt an der Richtung Süden führenden Rheinstraße sieht man zahlreiche hübsche Fachwerkhäuser, in deren Türbögen zum Teil die Jahreszahl ihrer Erbauung eingemeißelt ist. An der Rheinstraße liegt auch die Pfarrkirche, deren bauliche Anfänge bis auf das 12. Jh. zurückgehen. Aus dieser Zeit stammen noch die Fundamente des mächtigen Turmes. Die Seitenkapelle stammt aus dem 14. Jh., die Sakristei aus dem Jahre 1516.
|
 |
|
Bis vor wenigen Jahren gab es noch 11 Gastwirtschaften in Niederheimbach, wie hier den "Nibelungenhort" mit seinem malerischen Schild.
|
 |
|
Aktive Vereine sind das Rückgrat des Lebens in Niederheimbach. Hier der Musikverein bei einem Konzert am Rhein.
|
 |